Schmerzen im Zusammenhang verstehen
Schmerzen können an ganz unterschiedlichen Stellen auftreten: zum Beispiel im Rücken, Nacken, in der Schulter, Hüfte, im Knie oder Fuß. Für die Therapie ist nicht nur entscheidend, wo der Schmerz spürbar ist. Ebenso wichtig ist, welche Bewegungen eingeschränkt sind, wo erhöhte Spannungen entstehen und wie der betroffene Bereich im Alltag belastet wird.
Es werden direkte und indirekte Faktoren der Schmerzentstehung unterschieden. Direkte Faktoren betreffen vor allem den Schmerzbereich selbst: Beweglichkeit, muskulär-fasziale Spannungen, einseitige Haltungen und wiederkehrende Bewegungsmuster.
Indirekte Faktoren liegen nicht immer unmittelbar im schmerzenden Bereich, können das Schmerzgeschehen aber mit beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel Umweltfaktoren, Belastungen im Alltag, Stress, Regeneration, Ernährung, Schlaf, emotionale Anspannung und die allgemeine körperliche Verfassung.
Kopf, Nacken und Halswirbelsäule
Wenn der Nacken fest wird, der Kopf schwer erscheint oder Bewegungen nur noch vorsichtig möglich sind, lohnt sich ein genauer Blick auf Spannung, Haltung und Beweglichkeit im Schulter-Nacken-Bereich.
Kiefer und Gesicht
Kieferbeschwerden zeigen sich oft als Druck, Knacken, Zähnepressen oder eingeschränkte Mundöffnung. Die Behandlung betrachtet den Kiefer im Zusammenhang mit Kopf, Nacken und muskulärer Spannung.
Brustwirbelsäule und Brustkorb
Enge, Steifigkeit oder Druck im Brustkorb können Beweglichkeit und Atmung beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen Spannungen, die durch Haltung, Schonung oder einseitige Belastung entstehen können.
Lendenwirbelsäule, Becken und Gesäß
Schmerzen im unteren Rücken betreffen oft Sitzen, Stehen, Gehen oder Bücken. Becken, Hüfte, Bauch- und Gesäßspannung werden deshalb sorgfältig mitbetrachtet.
Schulter, Arm und Ellenbogen
Wenn Greifen, Tragen, Anheben oder Über-Kopf-Bewegungen schmerzen, betrachten wir Schulter, Brustkorb, Nacken und Arm als funktionell verbundenen Bewegungsraum.
Hüfte, Knie und Fuß
Schmerzen in Hüfte, Knie oder Fuß verändern häufig das Gangbild. Die Behandlung nimmt die gesamte Beinachse in den Blick — vom Becken bis zum Fuß.
