Schmerzen verstehen
Schmerzen können an ganz unterschiedlichen Stellen auftreten: zum Beispiel im Rücken, Nacken, in der Schulter, Hüfte, im Knie oder Fuß. Für die Behandlung ist entscheidend, wo der Schmerz spürbar ist, welche Bewegungen eingeschränkt sind und wie der betroffene Bereich im Alltag belastet wird.
Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht betrachtet den Schmerzbereich deshalb immer zusammen mit Beweglichkeit, muskulär-faszialer Spannung und typischen Haltungs- oder Bewegungsmustern.
Kopf, Nacken und Halswirbelsäule
Wenn der Nacken fest wird, der Kopf schwer erscheint oder Bewegungen nur noch vorsichtig möglich sind, lohnt sich ein genauer Blick auf Spannung, Haltung und Beweglichkeit im Schulter-Nacken-Bereich.
Kiefer und Gesicht
Kieferbeschwerden zeigen sich oft als Druck, Knacken, Zähnepressen oder eingeschränkte Mundöffnung. Die Behandlung betrachtet den Kiefer im Zusammenhang mit Kopf, Nacken und muskulärer Spannung.
Brustwirbelsäule und Brustkorb
Enge, Steifigkeit oder Druck im Brustkorb können Beweglichkeit und Atmung beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen Spannungen, die durch Haltung, Schonung oder einseitige Belastung entstehen können.
Lendenwirbelsäule, Becken und Gesäß
Schmerzen im unteren Rücken betreffen oft Sitzen, Stehen, Gehen oder Bücken. Becken, Hüfte, Bauch- und Gesäßspannung werden deshalb sorgfältig mitbetrachtet.
Schulter, Arm und Ellenbogen
Wenn Greifen, Tragen, Anheben oder Über-Kopf-Bewegungen schmerzen, betrachten wir Schulter, Brustkorb, Nacken und Arm als funktionell verbundenen Bewegungsraum.
Hüfte, Knie und Fuß
Schmerzen in Hüfte, Knie oder Fuß verändern häufig das Gangbild. Die Behandlung nimmt die gesamte Beinachse in den Blick — vom Becken bis zum Fuß.
