Die drei Bausteine der Liebscher & Bracht Schmerztherapie

Die Liebscher & Bracht Therapie verbindet manuelle Impulse mit aktiver Bewegung. Osteopressur, Engpassdehnungen und Faszien-Rollmassage greifen dabei ineinander: Die Behandlung in der Praxis setzt einen gezielten Reiz, die Übungen unterstützen die weitere Arbeit im Alltag.

Osteopressur

Die Osteopressur ist der manuelle Teil der Behandlung. Dabei wird an definierten Punkten am Knochen mit gezieltem, kontrolliertem Druck gearbeitet. Die Punkte werden passend zum jeweiligen Beschwerdebild ausgewählt.

Während der Behandlung ist Ihre Rückmeldung wesentlich. Die Intensität soll deutlich spürbar, aber jederzeit nachvollziehbar und steuerbar bleiben.

Engpassdehnungen

Engpassdehnungen sind gezielte Übungen, die wenig genutzte oder eingeschränkte Bewegungswinkel wieder ansprechen. Sie werden individuell ausgewählt und sorgfältig angeleitet.

Entscheidend ist nicht die äußere Form der Übung allein, sondern die genaue Ausführung: langsam, bewusst und in einer Intensität, die zu Ihrer aktuellen Belastbarkeit passt.

Faszien-Rollmassage

Die Faszien-Rollmassage ergänzt die Engpassdehnungen. Sie dient dazu, bestimmte Körperbereiche vorzubereiten, die Wahrnehmung zu schulen und das Gewebe vor oder nach den Übungen bewusst zu bearbeiten.

Auch hier stehen Präzision, Ruhe und Dosierung im Vordergrund — nicht möglichst viel Druck oder Geschwindigkeit.

Der Ablauf Ihrer Behandlung

Eine Liebscher & Bracht Therapie folgt einem klaren Ablauf und bleibt zugleich individuell. Entscheidend sind Ihre Schmerzen, Ihre Beweglichkeit, Ihre Belastbarkeit und das, was sich während der Behandlung zeigt.

Zu Beginn nehme ich mir Zeit, Ihre Beschwerden genau zu verstehen. Wir sprechen darüber, wo Ihre Schmerzen auftreten, seit wann sie bestehen, wodurch sie verstärkt oder gelindert werden und wie sie Ihren Alltag beeinflussen.

Dabei erfassen wir auch einen Referenzschmerz, damit Veränderungen im Verlauf der Behandlung nachvollziehbar werden.

Zusätzlich können Faktoren wie Belastung, Regeneration oder Schonverhalten eine Rolle spielen, wenn sie für Ihre aktuelle Situation wichtig sind.

Im nächsten Schritt betrachten wir Ihre Beweglichkeit und die Bewegungen, die Beschwerden auslösen oder einschränken. Dabei geht es nicht um Leistung, sondern um ein genaues Wahrnehmen: Welche Positionen fallen schwer? Welche Bewegungsrichtungen werden vermieden? Wo zeigt sich Spannung?

Diese Beobachtungen helfen, das Schmerzgeschehen besser einzuordnen und die Behandlung gezielt auszurichten.

Die Osteopressur ist der manuelle Teil der Behandlung. Dabei arbeite ich mit kontrolliertem Druck an ausgewählten Punkten, die dem jeweiligen Schmerzbereich zugeordnet sind.

Ihre Rückmeldung ist dabei wesentlich. Die Intensität soll deutlich spürbar sein, aber in einem therapeutisch sinnvollen und für Sie steuerbaren Bereich bleiben. Die Behandlung wird fortlaufend angepasst.

Nach der Osteopressur leite ich Sie in den für Sie passenden Engpassdehnungen und in der Faszien-Rollmassage an. Sie üben die Bewegungen zunächst in der Praxis, damit Sie sie anschließend sicher und verständlich zu Hause durchführen können.

Die Übungen sind ein zentraler Bestandteil der Methode. Sie unterstützen Sie dabei, die behandelten Bewegungsbereiche weiter anzusprechen und selbst aktiv am Behandlungserfolg mitzuwirken.

Bei weiteren Terminen betrachten wir gemeinsam, was sich verändert hat: Schmerzintensität, Beweglichkeit, Alltagstauglichkeit und Ihre Erfahrungen mit den Übungen.

Die Behandlung folgt weiterhin dem klaren Ablauf der Liebscher-&-Bracht-Methode. Innerhalb dieses Rahmens wird sie an Ihre aktuelle Situation, Ihre Reaktionen und Ihre Belastbarkeit angepasst.

Kosten der Behandlung

Die Abrechnung erfolgt pro Termin. Erfahrungsgemäß sind für die Liebscher & Bracht Schmerztherapie in den meisten Fällen mindestens drei Termine sinnvoll. Ein telefonisches Erstgespräch von etwa 20 Minuten ist kostenfrei.

Für eine nachhaltige Behandlung sind meist mehrere Termine sinnvoll. Häufig empfehle ich zunächst mindestens drei Termine, damit Behandlung, Übungsanleitung und Verlaufskontrolle sinnvoll ineinandergreifen können. Die Abstände der Folgetermine richten sich nach Beschwerdegrad und Verlauf.